Sonntag, August 31, 2008
Arbeiten auf Nürnberger Messe
Acht Jahre nach der Aufnahme der ostdeutschen Tennis-Landesverbände in den Deutschen Tennis-Bund (DTB) wurde am Wochenende bei der 51. Mitgliederversammlung des drittgrößten deutschen Sportverbandes erstmals ein Ostdeutscher in das oberste Führungsgremium gewählt. Der Dresdner Peter Gorka erhielt einmütig das Vertrauen aller 18 Landesverbände und wurde damit Vizepräsident. "Mein Aufgabengebiet ist vielfältig, umfaßt die Bereiche Schultennis, Sportwissenschaft, Lehrwesen, Frauensport und Technik/Umwelt", umreißt Gorka seine Funktion. Daneben wolle er sich vor allem den Belangen des Tennissports im Osten zuwenden, wo er noch die größten Reserven für eine weitere Mitgliederentwicklung sieht. "Damit bin ich mir mit dem neuen Präsidenten Karl Weber einig, womit gute Voraussetzungen vorhanden sind, um hier weitere Fortschritte zu erreichen", unterstrich Peter Gorka. Der 57jährige, der seit der Gründung des TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz im Herbst 1990 Vorsitzender des mitgliederstärksten Tennisclubs in den neuen Bundesländern ist, war der "Wunschkandidat" von Karl Weber. Beruflich ist Peter Gorka als Referatsleiter im sächsischen Kultusministerium tätig.
