Montag, September 01, 2008

Lang ersehnter Bau in Bockau

Noch wenige Vorarbeiten, dann kann der Bau der Bockauer Bahnhofstraße endlich beginnen. Anfang der Woche wird die Strecke deshalb gesperrt, teilt Straßenbauamtschef Roland Taut mit. Zum Glück, denn die Zeit drängt. Bis Ende 2004 soll alles fertig sein, sonst gibt es Ärger mit den Fördermitteln. Einwohner und Gäste des Orts müssen mit Beginn der Arbeiteneine Umleitung in Kauf nehmen. Diese führt über Heuweg (aus Richtung Aue kommend links ab), Auer Weg, Lauterer Straße, Uferstraße, Bösewetterweg, Querweg, Schulstraße und Schneeberger Straße. Letztere soll nach dem Abschluss des Vorhabens selbst instand gesetzt werden, erklärte Bürgermeister Siegfried Baumann zur jüngsten Gemeinderatssitzung. Denn die Schneeberger Straße werde dann wohl ziemlich kaputt sein. Damit man nun erst einmal mit dem Bau der Bahnhofstraße beginnen kann, wird der Heuweg in diesen Tagen angerichtet.

Sonst wäre die Belastung zu groß. „Es sind noch andere Vorarbeiten notwendig“, so das Gemeindeoberhaupt. „Rund 100 Straßenbäume müssen zum Beispiel gefällt werden.“ Bereits dafür ist die Sperrung erforderlich. Der Bau der Bahnhofstraße kostet laut Roland Taut rund drei Millionen Euro und wird vom Land Sachsen bezahlt: „Bis zum Jahresende sollen 150 Meter Straße fertig sei“, so der Straßenbauamtschef. Es geht zudem mit dem Kanalbau im Ort weiter, unter anderem mit der Verlegung bis zur Tankstelle und dem Anschluss an den bereits im Zentrum liegenden Kanal. Läuft alles wie geplant, ist das Projekt Bahnhofstraße Ende 2004 abgeschlossen. Das heißt komplett mit 65 neuen Straßenlampen. „Eine davon kostet rund 1000 Euro“, informierte der Bürgermeister. In diesem Jahr will man auch noch mit der Instandsetzung des Muldenwegs beginnen, der Zufahrt zum Bockauer Gewerbegebiet rund um die ehemalige Papierfabrik. Laut Baumann laufen die Vorbereitungen für die Ausschreibung des Vorhabens. Das Gelände liegt zwar günstig an der B 283, aber der Weg zu den Gebäuden ist schmal und schlecht. Das muss sich ändern, um Investoren anzuziehen und somit Arbeitsplätze zu schaffen.

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